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KBC: Linsenbraten im Blätterteig

Schon beim ersten Anblick der Bilder zu diesem Rezept dachte ich, das könnte etwas für mich sein. Und so war es dann auch, obwohl mir der Braten sicher nicht perfekt gelungen ist.
Meine Masse war etwas zu weich, weshalb der Braten dann auch nicht so gut zusammen gehalten hat.
Die einzelnen Zubereitungsschritte sind eigentlich einfach: Linsen kochen, mit Gewürzen pürieren, Leinsamen und Stärke für die Bindung hinzu, backen, auskühlen, in Blätterteig einschlagen, nochmal backen. Jedoch sehr Zeitaufwendig. Beim nächsten Mal würde ich bei der Würze etwas improvisieren und Rauchsalz, Majoran oder Sojasauce dazu geben. Außerdem frage ich mich wirklich ob man sich das Linsen kochen nicht sparen könnte. Also die eingeweichte pürierte Linsenmasse gleich im Backrohr zu garen (hat damit jemand Erfahrung?). Innerhalb einer Stunde kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie weich werden würden.
Bei uns gab es Rotkraut dazu, eine Soße hätte sich sicher auch gut gemacht, vor allem wenn man noch eine Beilage hätte und hat nämlich der Blätterteigmantel gereicht.

Mittwoch #2

Mein Mittwoch gibt optisch nicht viel her, jedoch hab ich zwei neue Produkte ausprobiert. Einmal den Natur Joghurt von Joya (bekommen hab ich den übrigens beim Billa Corso):

und das Bio-Gyros von Spar:

Beides fand in meinem Mittagessen Verwendung. Aus dem Joghurt habe ich mit Tomatenmark, Ketchup, Agavendicksaft, Essig, Salz, Pfeffer, Kurkuma und Basilikum ein Dressing hergestellt.
Das Bio-Gyros wurde einfach in der Pfanne scharf angebraten. Zu beachten ist nur, dass man die einzelnen Streifen von Hand lösen muss, sie sind durchs vakumieren stark zusammengepresst. Wenn man alles einfach in die Pfanne wirft hat man einen Klumpen.
Zusammen mit Rucolasalat, Tomaten, Mini-Maiskölbchen ergaben sich dann sehr leckere Wraps:


Das Frühstück und Abendessen waren dann optisch nicht so toll ;) naja, weder in der Früh noch am Abend habe ich ein besonderes Bedürfnis schön anzurichten.
Am Morgen gab es Hirse mit Linsen:

Und am Abend Gersten Congee mit Sojamilch, Rosinen, einer Mandarine und ein paar Nüssen:

endlich ein gutmütiger Bratling

Bis zu diesem Rezept hab ich Bratlinge eigentlich sehr ungern gekocht. Weil irrsinnig aufwendig, formen muss man die auch noch, nur damit sie dann in der Pfanne beim Wenden wieder zerfallen und dann haben sie nie die von mit erhoffte Konsistenz, außen schön knusprig und innen saftig.

Dieses Rezept ist keines von alledem. Linsen einweichen, stehen lassen, pürieren, würzen, (nach Wunsch noch Gemüse dazu) und in die heiße Pfanne setzten. Nach ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze wenden. Nochmal 5 Minuten - Fertig!

Ich hab kein Gemüse in die Laibchen getan, nur ordentlich gewürzt und noch einen Löffel Semmelbrösel und Polenta hineingetan, weil ich Angst hatte, dass die Masse zu flüssig wäre. Aber dies war unbegründet.

Fazit: Die halten wirklich supergut zusammen und bekommen eine schöne Kruste, sodass man sie wirklich problemlos wenden kann. Mag man kaum glauben wenn man die Masse vorher sieht...

Geschmeckt haben sie auch lecker mit Kartoffelpürre und Zuchinigemüse.