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Falsche Schlagsahne

Vor einiger Zeit bin ich über dieses Rezept gestolpert. Hab es allerdings nicht weiter beachtet, nachdem ich nicht so überzeugt von der Sinnhaftigkeit einer möglichst fettarmen Ernährung bin...
Da ich jetzt aber keine Milchprodukte mehr essen möchte galt es eine Alternative für Schlagsahne zu finden und da kam mir das Rezept wieder in den Sinn.

Also hab ich es probiert. 1/4 L Sojamilch, 8g Mehl und ein Päckchen Vanillezucker aufgekocht, kaltgestellt, und aufgeschlagen. Leider mit wenig Erfolg wie die folgenden Bilder zeigen.


Vor und nach minutenlangem Schlagen, das unseren Mixer schon heißlaufen ließ.
Das Volumen hatte zwar zugenommen und es war auch leicht schaumig aber halt überhaupt nicht standfest. Weiß nicht ob es daran gelegen hat, dass die Mehlmenge eventuell zu gering war... mal schauen ob ich es nochmal wage. Zemindest berichten einige, dass es auch mit Pflanzenmilch klappt.
So gab es dann Brownie in Espumasoße mit Vanillenote *gg* wenn man es schönreden wollte zumindest.
Naja, ich werde mich dann doch umschauen wo man denn die Milchfreien Alternativen so bekommt.

In diesem Sinne lasst euch nicht unterkriegen wenn mal was nicht so hinhaut :) !

Ganz flotte Brownies!

Auf einem meiner Lieblingsblogs und auch der Blog der mich dazu bewegt hat meinen aufzumachen habe ich dieses Rezept gefunden. Welches gerade im richtigem Moment kam, warteten doch noch 90g Seidentofu im Kühlschrank auf ihre Verwendung und auch Vanille-Soja-Drink war noch im Haus.

Vom Umrechnen der Zutatenmengen bis zur ersten Kostprobe sind nicht mal 2 Stunden vergangen. Ein wirklich tolles Rezept nur mit Cups hab ich es nicht so. Doch WolframAlpha rechnet das doch mit links ;) Nährwertangaben inklusive.

Ein bisschen modifiziert hab ich dann auch wieder:
90g Seidentofu
70g Sojamilch
110g Pflanzenöl
1 Päckchen Vanillezucker
200g Stevia 1:1

miteinander vermixen.

145g Dinkelkuchenmehl
45g  Kakaopulver
1 El Maisstärke
1/2 Tl Backpulver
Salz

miteinander vermischen, zur feuchten Masse sieben und unterheben.

Nach einer halben Stunde bei 160°C im Ofen duftet schon alles nach Schokoladekuchen und man kann das aus dem Rohr holen:


Ein bisschen Geduld noch beim Auskühlen haben und schon hat man das auf dem Teller:

Meine Brownies waren innen noch weich, außen recht fest. Keine Ahnung ob sie soooo lecker waren wie die von winterspross, was vielleicht an der Umrechnung oder am Ersetzen der Zutaten liegen könnte.
Hier mit Schoko-Avocado-Toping:

Zur Jause hatte ich sie auch mit der Schokocreme bestrichen und mit einem aufgeschnittenen Apfel in einer Box mitgenommen. Nach zwei Stunden waren sie wirklich super lecker und schön weich.