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{Blogevent} "Wollen wir doch Kuchen essen!"

Wieder wird Bloggeburtstag gefeiert und zwar bei "Bissen fürs Gewissen".

Eigentlich habe ich mich an Anfang dagegen entschieden teilzunehmen weil, das mit Klimbim und Opulent nicht so ganz mein Thema war, bzw. mir dazu das Equipment fehlt.

Nunja, aber weil uns die liebe Angie nochmal an ihr Event erinnerte und ich ihrem Blog wirklich alles Gute wünschen will, (ist er doch einer meiner Liebsten) hab ich mich dann doch um entschieden! Außerdem gibt es schließlich auch was zu gewinnen ;). Alles offizielle ist hier zu finden.

<a href="http://www.bissenfuersgewissen.com/2013/09/blogevent-wollen-wir-doch-kuchen-essen.html">
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</a>

Als Kuchenrezept habe ich mich, passend zu Frankreich, für einen Rotweinkuchen entschieden. Gut, ich gebs zu, Rotwein war gerade noch im Haus und dieses Rezept wollte ich schon ewig ausprobieren. Es wurde dann aber doch etwas abgewandelt:

Rotweinkuchen:
  • 250ml Rotwein
  • 2 El Chiasamen
Chiasamen mahlen und mit dem Rotwein quellen lassen.

In einem Topf
  • 100g Öl 
  • 100g Apfelmus
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
mischen.

In einem anderen Topf
  • 250g Mehl (Roggenmehl und Dinkelvollkorn)
  • 4 El Kichererbsenmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 2 Tl Kakao
  • 1 Tl Zimt
  • 50g Walnüsse gem.
mischen und abwechselnd mit dem Rotweinchiasamengemisch in den ersten Topf geben und vorsichtig unterrühren. Bereits jetzt duftet der Teig sooo herrlich...
Bei 170 C° Ober-Unterhitze für 50 Minuten backen.
Das mit dem Roggenmehl war übrigens eher ein Unfall aber der Kuchenteig ist wirklich sehr lecker, nussig und wunderbar aromatisch. Er fällt auch nicht außernander was manche bei dem Chefkochrezept bemängeln.
Die Chiasamen hat meine Küchenmaschine leider nicht fein mahlen können, ich hab es aber trotzdem so ins Rezept geschrieben weil man sonst beim Essen auf die Samen beißt. Wenn einen das aber nicht stört kann man das Mahlen auch weglassen.

Wie bereits erwähnt war ich recht unentschlossen was ich machen sollte. Was wohl daran liegen kann, dass ich mit Marie Antoinette hauptsächlich Negatives verbinde. Deshalb hab ich mir mal eine Doku über die gute Frau angeschaut. Genereller Eindruck: eine Geschichte voller Gegensätze und ein Leben zwischen den Fronten. Allein schon die Zwangsheirat mit einem Mann dessen Persönlichkeit das komplette Gegenteil von ihrer zu sein scheint. Als Kind für immer von der eigenen Familie weggeschickt. Ein Volk, dass auf einen Trohnfolger drängt und sowieso alles mitbekommt, kommentiert und kritisiert. Als Zeitvertreib Glücksspiel und Bälle. Alles hinter einer prachtvollen Fassade versteckt, die dann aber allmählich zu bröckeln beginnt.
Das ist was ich dazu kreiert habe:

Die Blumen kommen von der Backform, auf der einen Seite habe ich diese einfach weggeschnitten. Der Rotweinkuchen wurde dann mit weißer und dunkler Schokolade überzogen. Die Blumen sind mit Zuckerguss überspritzt, einmal mit Kurkuma und einmal mit Rotwein gefärbt. Wie gesagt fehlte mir das Equipment zum aufwändigen Dekorieren, also musste ich improvisieren. Der Zuckerguss mit Rotwein schmeckt allerdings wirklich gut :) .

Ein paar Elemente hab ich noch aus mit Kakao braungefärbten Marzipan gemacht. Für den Würfel und die Münzen habe ich die Vertiefungen einfach mit Staubzucker ausgefüllt.
 Die Glasuren sind mir leider nicht all zu gut gelungen.... irgendwie war die Schokolade zuerst zu flüssig dann zu fest...


Ich wünsche nochmals alles Gute!

KBC: Erdbeerkuchen

Anderen Blogs, die dieses Rezept auch in ihrer Kochbuchchallenge hatten, haben es ja hochgelobt. Ich kann mich da leider nicht anschließen.
Nicht, dass es nicht geschmeckt hat. Die Mischung viel Zucker, viel Fett, Mehl und oben drauf ein Haufen Erdbeeren kann man ja nicht wirklich versauen. Allein vom Geschmack haut das fast immer hin. Aber dennoch war es nicht das, was ich mir erwartet hätte.

Erster Minuspunkt: der Boden. Ich stelle mir zu Erdbeeren ja einen ganz fluffigen Teig vor.
2 Packungen Backpulver auf  300g Mehl sollten das ja eigentlich erfüllen. Taten sie auch, aber nur kurz. Schon bevor ich das Blech aus dem Ofen nahm ist der Teig wieder zusammengefallen. Das Ergebnis war eine recht kompakte Masse die beim Essen irre in den Zähnen kleben blieb.
Ich war etwas frustriert aber irgendwie hatte ich es mir auch schon erwartet, wirkt der Kuchen doch auch im Buch ziemlich dünn und zusammengefallen.
Belegt habe ich mit nur 1kg Erdbeeren, was gut gereicht hat, allerdings habe ich die Erdbeeren halbiert.
Beim Guss ging wieder ein bisschen was schief, wofür allerdings nicht das Rezept schuld ist.
Da ich keinen Tortenguss besorgen wollte, beschloss ich es mit Agar-Agar zu probieren.
Leider wurde das nur sehr sehr zögerlich fest als ich es auf den kühlschrankkalten Kuchen goss. Deshalb rann es mir auch aus der Form bis auf den Boden...
Ich habe dann das Backpapier an meiner Springform festgeklipst. Das, was dann noch auf dem Kuchen war hat nach kurzer Zeit im Kühlschrank aber gut geliert.
Ich persönlich finde die Konsistenz von dem Agar-Agar Gelee wesentlich sympathischer als jene von echter Gelatine, die ist für mich, pur als Guss, einfach grauslich.
Wie bereits gesagt,  war es geschmacklich essbar ;)
Aber dennoch werde ich nach diesem Rezept wohl keinen Erdbeerkuchen mehr backen. Beim nächsten Mal eher diesen Obstboden. Da fällt auch die Margarine weg, die ich immer extra besorgen müsste. Aber für den Guss bleib ich bei Agar-Agar.